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Gesucht: politische Social-Media-Leuchte

Verlinkung zum Artikel auf diepresse.com "Facebook Faymann ist (noch lange) kein Strache

Endlich war er dann da – der 26.10.2011 – der Tag an dem der Bundeskanzler Werner Faymann seinen eigenen Social Media Auftritt bekam. Mein Fazit in aller Kürze: lang erwartet, viel kritisiert, mit wenig Überraschungen und einigen groben Problemen. Schade eigentlich.

Brauchen wir Politik 2.0 überhaupt?

„Die politische Onlinekommunikation befindet sich – mit Ausnahmen– in einer Schockstarre, aus der sie sich krampfhaft zu befreien versucht.“

Ich frage mich, was sich Menschen (die nicht mit dem Thema Kommunikation beruflich zu tun haben) denken, wenn sie online in Berührung mit ihren politischen Vertretern kommen. Haben sie besondere Ansprüche an ihre Politiker oder genügt ihnen der Status Quo? Wollen sie wirklich, dass Werner Faymann persönlich zu ihnen spricht, oder reicht ihnen das @teamkanzler?

Wer sind die guten Beispiele?

Ich muß zugeben, dass ich mich zum Teil köstlich amüsiere, wenn Werner Failman twittert oder die Social-Media-Elite mit markigen Sprüchen die Lage der Online-Nation analysiert. Was mir allerding abgeht, sind positive Beispiele, die der Bevölkerung etwas bringen, anstatt nur Kosten zu verursachen.

Hier ist deshalb meine Frage an euch: Wer sind die Guten? Welcher Politiker haben es verstanden im Netz zu kommunizieren? Wer bedient sein Zielpublikum eurer Meinung nach gut (und warum)? Wer hat Potential? Wer ist die politische Social-Media-Leuchte schlechthin?

Alle Einreichungen werden gesammelt und demnächst hier im Blog gesondert vorgestellt.

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Eingeordnet unter Politik2.0, Social Media, SPÖ, Werner Faymann

Polit-Videos: 1000 Brüste für Putin und Police Brutality

Nach einer längeren Pause gibt es hier im Blog wieder eine Auswahl der besten Polit-Videos, die mir in der letzten Zeit begegnet sind.
Jeder Beitrag ist für sich selbst besonders und zeigt, auf welche Art man „politische“ Inhalte oder gesellschaftliche Anliegen kommunizieren kann. Ob dafür das Grapschen von Brüsten notwendig ist, oder doch besser auf eine gute grafische Bildsprache gesetzt wird, hängt vom Absender und dessen Zielgruppe ab. Aber entscheidet selbst, welches der Videos besonders wirksam sein könnte.

Sind mir besonders sehenswerte Beiträge entgangen? Ich freue mich über eure Ergänzungen.

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Die Werbevideos zur ÖH-Wahl 2011 sind enttäuschend

Wahlkämpfe gibt es nicht nur in der „großen“ Polit-Welt, sondern auch in kleinen Systemen… Unter anderem also auch auf der Uni. 😉
Unterhalb findet ihr eine Auswahl der Werbevideos aus dem aktuellen ÖH-Wahlkampf (von dem ich bis jetzt noch nicht sooo viel mitbekommen habe). Abseits der inhaltlichen Ausrichtung, die sich die einzelnen Studentenvertreter an die Brust heften, ist vor allem deren Darstellung spannend. Manchmal scheint es so, als ob die Studenten nicht hin ZUR, sondern WEG von der Wahl gebracht werden sollen.
Ich bin mir nicht sicher, ob die AG’s oder VSSTÖ’s (andere Namen und Bezeichnungen bitte selbständig einsetzen) dieser Welt wirklich wissen was sie tun. Wenn sie jemanden dazu bewegen wollen zur Wahl zu gehen wird mehr notwendig sein als ein Werbevideo, das in einem mittelmäßigen und überlaufenen Proseminar hätte entstehen können.
Bei fast allen Videos, die ich bisher gesehen habe vermisse ich die Kreativität und den Willen etwas außergewöhnliches zu schaffen.

Aber, entscheidet selbst…

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Wir bewegen die Welt – mit Inhalten #undallesoyeaahh

Markus Siepmann schrieb gestern über sein zwiespältiges Verständnis zu #undallesoyeaahh, dem ich mich ohne weiters anschließen kann. Er schreibt über die Macht des Internets und der Online-Elite wenn es darum geht, Informationen zu verbreiten und selbst Aktionen zu organisieren.

Nicht nur die Geschwindigkeit, in der sich eine Kampagne entwickeln kann, lässt manchen Marketing-Chef grün vor Neid werden: es sind gerade die funktionierenden Übergänge zwischen offline und online, die schon oft als Ziel integrierter Kommunikationskampagnen ausgerufen und doch nur selten realisiert wurden.

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Virales Marketing – Wie lange noch?

Menschen anlocken und Inhalte transportieren (bzw. verkaufen) ist das übergeordnete Ziel der Mehrheit aller im Netz professionell tätigen Unternehmen und Organisationen. Das Um und Auf sind User, Freunde, Follower und sonstige nur irgendwie interessierte Konsumenten, welche die dargebotenen Inhalte konsumieren sollen um danach eine Folgehandlung (im Sinne des Absenders) daraus abzuleiten.

Doch mittlerweile reicht es schon lange nicht mehr aus, einfach nur eine gut gemachte Seite ins Netz zu stellen und darauf zu hoffen, dass die Konsumenten den neuen Online-Auftritt stürmen. Nein, heute muss es schon etwas mehr sein. Virales Marketing muss man machen. Nicht mehr Werbefachleute schalten Anzeigen und buchen TV-Minuten und verbreiten somit „die Message“, sondern ganz „normale“ Menschen. Mundpropaganda ersetzt die lineare Kommunikation von gestern und wird zum neuen Gott der Online-Vermarktung. Auf youtube werden Videos verbreitet die weltweit zum Teil von mehreren Millionen Menschen gesehen werden. Weiterlesen

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