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Erstes personalisiertes Wahl-Video eines österreichischen Politikers

Vor ein paar Tagen wurde ist ein wenig überrascht, als mich ein Mail eines Bekannten mit dem folgenden Inhalt erreichte: „Hallo Marko. Der Jürgen denkt an mich! Schau dir das an!“. Verborgen hinter dem beigefügten Link war ein personalisiertes Video in dem der SPÖ-Mandatar Jürgen Wutzlhofer durchaus sympathisch demonstrierte, wie sehr er an diesen Bekannten von mir dachte. Damit ihr es euch besser vorstellen könnt, habe auch ich ein Video mit mir in der Hauptrolle erstellt:

Erstes personalisiertes Video eines österreichischen Politikers

Was die technische Umsetzung angeht, war das noch keine Besonderheit, denn mittlerweile haben schon einige Organisationen auf diese Art für sich geworben.
An dieser Nachricht überraschte mich zum einen eher, dass Jürgen wirklich an mich denkt (Ich kenne ihn zwar, wir haben aber keinen regelmäßigen Kontakt) und zum anderen, dass er der erste „Politiker Österreichs mit personalisiertem Video“ sein soll.

Eine kurze Recherche förderte keine personalisierten Videos von anderen österreichischen Politikern an die Oberfläche – zumindest keine in denen sie für sich selbst werben. Deshalb freue ich mich besonders für Jürgen, dass er es als erster geschafft hat. Der „Innovationsvorsprung“ ist ihm sicher.
Ob er deshalb mehr Wähler anlocken wird kann ich nicht beurteilen. In jedem Fall ist ihm mit dieser Aktion aber ein (kleiner) Hingucker gelungen, der sich auch noch nahtlos in seine Gesamtkommunikation einzufügen scheint.

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FPÖ, HC Strache und das Wiener Blut

Meine Sammlung der Polit-Videos hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, denn HC Strache hat einen neuen „Rap“ rausgebracht. Mal von altbekannt schlechtem Musikgeschmack und miesen Reimen abgesehen, stellt sich dabei die Frage wozu er das macht.
Ich denke nicht, dass er damit Wähler ansprechen kann, weil weder die Infos ankommen (man kann sich schlicht und einfach keinen Satz davon merken) und das Ganze auch nicht als Lied taugt zu dem man sich außerhalb von Lokalen der schlagenden Burschenschaften bewegen könnte.
Bleiben nur noch die Medien übrig, die wiedereinmal dazu übergehen werden alles aufzubauschen und eine Nachricht ohne jeder relevanz zu promoten.

Update: Der Strache-Rap ist unter dem angegebenen Link aus urheberrechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar. Mehr dazu gibt es im Beitrag „HC-Rap verstößt gegen Urheberrecht„.

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