Monatsarchiv: August 2009

Propaganda-Zombies in Social Networks

Breitgetrampelte Kommunikationswege funktionieren einwandfrei. Den PR-Verantwortlichen machen jedoch die „sozialen“ Netzwerke schwer zu schaffen. Diese werden immer wichtiger und stärker, während der Großteil der kommunikationsfreudigen Unternehmen noch kein geeignetes Mittel gefunden hat um den austauschwilligen Konsumenten zu begegnen. Die Datenautobahn der privaten und öffentlichen Netzwerke stellt weltweit Unternehmen vor grundsätzliche Fragen: Muss ich dabei sein? Was bringt mir das? Wie mache ich das am besten? Wie messe ich den Erfolg? Wie viel ist zu viel?

Unter dem Titel „Social Networks – Fluch oder Segen für die PR?“ (im Rahmen der OTSconnect Diskussionsreihe) traten gestern fünf Experten an, um einen Erklärungs- und Interpretationsversuch zu wagen. Teilnehmer an der Podiumsdiskussion waren Martin Fichter (APA, Wien Redaktion), Andrea Fleischhacker (ING-DiBa, Kommunikation), Gerlinde Hinterleitner (derstandard.at), Georg Leyrer (APA Kultur) und Andreas Riepl (GTN Solutions). Weiterlesen

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Virales Marketing – Wie lange noch?

Menschen anlocken und Inhalte transportieren (bzw. verkaufen) ist das übergeordnete Ziel der Mehrheit aller im Netz professionell tätigen Unternehmen und Organisationen. Das Um und Auf sind User, Freunde, Follower und sonstige nur irgendwie interessierte Konsumenten, welche die dargebotenen Inhalte konsumieren sollen um danach eine Folgehandlung (im Sinne des Absenders) daraus abzuleiten.

Doch mittlerweile reicht es schon lange nicht mehr aus, einfach nur eine gut gemachte Seite ins Netz zu stellen und darauf zu hoffen, dass die Konsumenten den neuen Online-Auftritt stürmen. Nein, heute muss es schon etwas mehr sein. Virales Marketing muss man machen. Nicht mehr Werbefachleute schalten Anzeigen und buchen TV-Minuten und verbreiten somit „die Message“, sondern ganz „normale“ Menschen. Mundpropaganda ersetzt die lineare Kommunikation von gestern und wird zum neuen Gott der Online-Vermarktung. Auf youtube werden Videos verbreitet die weltweit zum Teil von mehreren Millionen Menschen gesehen werden. Weiterlesen

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Heimat für 12 Mrd. Existenzen – das Paralleluniversum Web2.0

Wir haben nicht nur diese eine Welt sondern eine ganze Menge davon. Millionen von Paralleluniversen, in denen jeder von uns der oder die eine sein kann der/die er möchte, finden wir im Web2.0. Eine schier unbegreifliche Zahl an Menschen (1,4 Mrd.) und Identitäten (bis zu 12 Mrd.) bewegen sich derzeit im Netz und hinterlassen Spuren in Foren, Blogs und Social Networks. Diese schöne neue Freiheit ist berauschend und der Inbegriff der aufkommenden neuen Demokratiebewegung, aber gleichzeitig auch komplex und zum Teil beängstigend. Ein Ungetüm, dessen Macht und Folgen wir nur entfernt erahnen können.

„Eine Welt, in der Augenblick und Ewigkeit zusammenfallen, jeder zum Weltenschöpfer und Weltenlenker werden kann. Web2.0 ist für manche die letzte, die endgültige Revolution der Informationsgesellschaft, die Ankunft im digitalen Elysium, für viele der xte Aufguss von Computertechnik, Programmrecycling und Technikgläubigkeit und für die meisten Menschen schlicht – nichts.“ (S11/12)

Hans G. Zeger macht sich in seinem neuesten Buch „Paralleluniversum Web2.0, Wie Online-Netzwerke unsere Gesellschaft verändern“ daran, das Web2.0 zu entwirren und beschreibt, auch für Laien verständlich, worauf es im Web ankommt. Dabei gibt er einen Überblick über die wichtigsten Begriffe und Bewegungen im 2.0-Leben, ohne dabei in Belanglosigkeiten zu verfallen oder sich in Details zu verlieren. Unter anderem schreibt er auch über Wikis, Blogs, Online-Games, Meinungsfreiheit, Social Communities und deren wahre Feinde. Außerdem erklärt er auch warum Deutschland das Land der sexbesessenen Singles ist. Weiterlesen

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