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	<title>Kommentare für polit.x</title>
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	<description>Marko Zlousic über Politik im Netz und Netzpolitik</description>
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		<title>Kommentar zu Politische Social-Media-Leuchte &#8211; die Ergebnisse von Wenig Reichweite für Österreichs Politik im Social Web » Blog</title>
		<link>http://politx.at/2011/11/28/politische-social-media-leuchte-die-ergebnisse/#comment-218</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wenig Reichweite für Österreichs Politik im Social Web » Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:59:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Social-Media-Leuchten (Vorschläge Österreich) von polit.x [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Social-Media-Leuchten (Vorschläge Österreich) von polit.x [...]</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Politische Social-Media-Leuchte &#8211; die Ergebnisse von Österreichs Politik nutzt Social Media? » Blog</title>
		<link>http://politx.at/2011/11/28/politische-social-media-leuchte-die-ergebnisse/#comment-217</link>
		<dc:creator><![CDATA[Österreichs Politik nutzt Social Media? » Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:08:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Links: Social-Media-Leuchten (Vorschläge Österreich) [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Links: Social-Media-Leuchten (Vorschläge Österreich) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Politische Social-Media-Leuchte &#8211; die Ergebnisse von schalala</title>
		<link>http://politx.at/2011/11/28/politische-social-media-leuchte-die-ergebnisse/#comment-182</link>
		<dc:creator><![CDATA[schalala]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:40:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Reinhard Bütikofer http://twitter.com/bueti]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Reinhard Bütikofer <a href="http://twitter.com/bueti" rel="nofollow">http://twitter.com/bueti</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von Politische Social-Media-Leuchte &#8211; die Ergebnisse &#124; polit.x</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-181</link>
		<dc:creator><![CDATA[Politische Social-Media-Leuchte &#8211; die Ergebnisse &#124; polit.x]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 07:08:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...]    Zum Inhalt springen HomePolit-VideosAboutImpressum            &#8592; Gesucht: politische&#160;Social-Media-Leuchte     28. November 2011 &#183; 07:07  &#8595; Jump to [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]    Zum Inhalt springen HomePolit-VideosAboutImpressum            &larr; Gesucht: politische&nbsp;Social-Media-Leuchte     28. November 2011 &middot; 07:07  &darr; Jump to [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von Laura E. Lettner</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-179</link>
		<dc:creator><![CDATA[Laura E. Lettner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 07:10:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politx.at/?p=603#comment-179</guid>
		<description><![CDATA[Richtig, Roman, vielen Dank für deinen wirklich auf den Punkt verfassten Beitrag, der mir wahrlich aus der Seele spricht.

Ich finde es bedenklich, dass Politiker zuerst daran denken müssen, ihre Politik bestmöglich zu verkaufen, als wäre sie ein Produkt, und um die Gunst der Wähler kämpfen müssen, und eben nicht schlicht und einfach frei den Wähler vertreten können, die sie gewählt haben, als ihre Vertreter, und die für sie ja arbeiten und nicht umgekehrt. Politiker, wie auch Pädagogen oder Ärzte, stehen in der Pflicht des Bürgers, und das, sollten sie meiner Meinung nach in Ruhe ausfüllen können, ohne dass dazwsichen andere Anspüche und Kleinkämpfe sie von ihrer Pflicht abhalten. Was daraus resultiert, sieht man ja nur zu deutlich.

Auch ist das Thema der Slogans statt der Instandsetzung zur korrekt fokussierten Interessenbeteiligung und daher Kommunikation und Interaktion eines, was mir aus der Seele spricht, und wo ich schon lange der Ansicht bin, dafür sollte wiederum die Politik die Standards und die Ansprüche so anheben, dass der Bürger auch einer ist, der mit ihr interagieren und in seinem Interesse richtig wählen kann, anstatt mit obigen Mitteln &quot;bekommen&quot; zu werden, und dass man danach eine scheiternde Fymann-Seite nötig hat, weil er erst so ist oder zu dem gemacht wurde, was er ist (&quot;ja dann ist das eben so&quot;) -&gt; wieder da abholen, wo er ist, und Niveau anheben, Stichwort: Bildung;

in anderen Ländern ist es nicht perfekt, aber viel ausgereifter. Man wird nie eine Gesamtheit für die Auseinandersetzung mit den Geschehnissen und vor allem deren Gründe interessieren können, es gibt einfach Sparten der Bevölkerung, die einfach machen lassen und sich nicht beteiligen wollen, aber viele könnten und wollen und können in Österreich derzeit nicht (oder wissen gar über Plattformen, wo man mitreden könnte, nicht bescheid, da hingegen läuft das informieren schief, es kommen kaum Antworten, wie damals zur Bildung auf österreichs2020-seite - und so kommt es schließlich, dass man gegen sich selbst wählt als Bürger, und Politiker Pläne ihm zugunsten (weil mangelnde Unterstützung - Henne und Ei, man stampft an der gleichen Stelle und dreht sich im Kreis...) nicht durchsetzen können und man sich gegenseitig im Weg steht) - also einen versuch ist es wert.

LaEuLe]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, Roman, vielen Dank für deinen wirklich auf den Punkt verfassten Beitrag, der mir wahrlich aus der Seele spricht.</p>
<p>Ich finde es bedenklich, dass Politiker zuerst daran denken müssen, ihre Politik bestmöglich zu verkaufen, als wäre sie ein Produkt, und um die Gunst der Wähler kämpfen müssen, und eben nicht schlicht und einfach frei den Wähler vertreten können, die sie gewählt haben, als ihre Vertreter, und die für sie ja arbeiten und nicht umgekehrt. Politiker, wie auch Pädagogen oder Ärzte, stehen in der Pflicht des Bürgers, und das, sollten sie meiner Meinung nach in Ruhe ausfüllen können, ohne dass dazwsichen andere Anspüche und Kleinkämpfe sie von ihrer Pflicht abhalten. Was daraus resultiert, sieht man ja nur zu deutlich.</p>
<p>Auch ist das Thema der Slogans statt der Instandsetzung zur korrekt fokussierten Interessenbeteiligung und daher Kommunikation und Interaktion eines, was mir aus der Seele spricht, und wo ich schon lange der Ansicht bin, dafür sollte wiederum die Politik die Standards und die Ansprüche so anheben, dass der Bürger auch einer ist, der mit ihr interagieren und in seinem Interesse richtig wählen kann, anstatt mit obigen Mitteln &#8220;bekommen&#8221; zu werden, und dass man danach eine scheiternde Fymann-Seite nötig hat, weil er erst so ist oder zu dem gemacht wurde, was er ist (&#8220;ja dann ist das eben so&#8221;) -&gt; wieder da abholen, wo er ist, und Niveau anheben, Stichwort: Bildung;</p>
<p>in anderen Ländern ist es nicht perfekt, aber viel ausgereifter. Man wird nie eine Gesamtheit für die Auseinandersetzung mit den Geschehnissen und vor allem deren Gründe interessieren können, es gibt einfach Sparten der Bevölkerung, die einfach machen lassen und sich nicht beteiligen wollen, aber viele könnten und wollen und können in Österreich derzeit nicht (oder wissen gar über Plattformen, wo man mitreden könnte, nicht bescheid, da hingegen läuft das informieren schief, es kommen kaum Antworten, wie damals zur Bildung auf österreichs2020-seite &#8211; und so kommt es schließlich, dass man gegen sich selbst wählt als Bürger, und Politiker Pläne ihm zugunsten (weil mangelnde Unterstützung &#8211; Henne und Ei, man stampft an der gleichen Stelle und dreht sich im Kreis&#8230;) nicht durchsetzen können und man sich gegenseitig im Weg steht) &#8211; also einen versuch ist es wert.</p>
<p>LaEuLe</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von ilosweb2null</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-178</link>
		<dc:creator><![CDATA[ilosweb2null]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 23:36:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politx.at/?p=603#comment-178</guid>
		<description><![CDATA[Ein Beispiel für einen allgemein gelungenen Online-Auftritt sind, finde ich, die schwedischen Sozialdemokraten: http://www.socialdemokraterna.se. Hier bloggt und twittert kein Politiker mit Zwang nach Wählerfang. Aber zahlreiche im Netz aktive Politiker wie Lena Sommestad (http://lenasommestad.wordpress.com) oder Ylva Johansson (http://www.socialdemokraterna.se/ylvajohansson) werden über Links und Mentions eingebunden und die Links zu aktuellen Blogeinträgen bilden einen wesentlichen Bestandteil der Hauptseite.

Mit Bezug auf einen twitternden Bundeskanzler in Österreich fällt mir allerdings kein vergleichbares Beispiel ein. @chorherr und @michelreimon wurden hier mehrmals genannt und waren auch die ersten beiden Politiker, an die ich gedacht habe, vertreten jedoch eine andere Rolle und stehen vor anderen Erwartungen.

Was die Beiden allerdings gemeinsam haben, ist die Überbrückung der kritischen Zeit, die notwendig ist, um in der österreichischen Twitter-Community ernst genommen zu werden. Während sich Twitter in den USA als ein guter Campaigning-Kanal entwickelt hat, ist in Österreich schon das Wort „Wahlkampf“ negativ behaftet und wird mit leeren Versprechungen und hohen Ausgaben verbunden. Jeder neue Twitter-Account steht somit vor dem Verdacht, bloßen Wahlkampfzwecken zu dienen und danach zu verstauben. Erst wenn der Politiker die kritische Zeitspanne überbrückt und auch nach kontroversen Diskussionen dem Kanal treu geblieben ist, signalisiert er tatsächliches Interesse an der Twitter-Kommunikation und wird dann erst akzeptiert. Er wird aber nur von einer online-affinen Minderheit wahrgenommen, die den Politiker auch danach nicht mit Samthandschuhen anfassen wird. Entscheidende Frage für den Politiker: Bereichert die Kommunikation mit dieser Minderheit meine politische Aktivität, dass ich mich ihr dauerhaft stellen will? @chorherr und @michaelreimon haben sie wohl mit „ja“ beantwortet.

Strache ist ein gutes Gegenbeispiel, das dieser kritischen Minderheit ausweicht und den Fokus auf die Facebook-Fans legt. Der Widerstand ist hier geringer, der Anspruch an Entertainment (vs. Information) größer und auch die potentiell zu erreichende Zielgruppe ist größer.

Wie sieht es nun mit Werner Faymann aus? – Als Vertreter einer Großpartei in einem parteizentrierten politischen System ist es schon nicht leicht, einen Einzelauftritt zu verkaufen. Wenn das Ziel transparentes E-Government statt Wahlkampf ist, dann fehlt wiederum der andere Teil der Koalitionsregierung. Die Affinität zu Social Media nehmen einem Digital Immigrant die Natives nicht so schnell ab und es riecht alles noch frisch nach Wahlkampf. Die Ausgangssituation ist somit schwierig und schwer mit den genannten Beispieln vergleichbar ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beispiel für einen allgemein gelungenen Online-Auftritt sind, finde ich, die schwedischen Sozialdemokraten: <a href="http://www.socialdemokraterna.se" rel="nofollow">http://www.socialdemokraterna.se</a>. Hier bloggt und twittert kein Politiker mit Zwang nach Wählerfang. Aber zahlreiche im Netz aktive Politiker wie Lena Sommestad (<a href="http://lenasommestad.wordpress.com" rel="nofollow">http://lenasommestad.wordpress.com</a>) oder Ylva Johansson (<a href="http://www.socialdemokraterna.se/ylvajohansson" rel="nofollow">http://www.socialdemokraterna.se/ylvajohansson</a>) werden über Links und Mentions eingebunden und die Links zu aktuellen Blogeinträgen bilden einen wesentlichen Bestandteil der Hauptseite.</p>
<p>Mit Bezug auf einen twitternden Bundeskanzler in Österreich fällt mir allerdings kein vergleichbares Beispiel ein. @chorherr und @michelreimon wurden hier mehrmals genannt und waren auch die ersten beiden Politiker, an die ich gedacht habe, vertreten jedoch eine andere Rolle und stehen vor anderen Erwartungen.</p>
<p>Was die Beiden allerdings gemeinsam haben, ist die Überbrückung der kritischen Zeit, die notwendig ist, um in der österreichischen Twitter-Community ernst genommen zu werden. Während sich Twitter in den USA als ein guter Campaigning-Kanal entwickelt hat, ist in Österreich schon das Wort „Wahlkampf“ negativ behaftet und wird mit leeren Versprechungen und hohen Ausgaben verbunden. Jeder neue Twitter-Account steht somit vor dem Verdacht, bloßen Wahlkampfzwecken zu dienen und danach zu verstauben. Erst wenn der Politiker die kritische Zeitspanne überbrückt und auch nach kontroversen Diskussionen dem Kanal treu geblieben ist, signalisiert er tatsächliches Interesse an der Twitter-Kommunikation und wird dann erst akzeptiert. Er wird aber nur von einer online-affinen Minderheit wahrgenommen, die den Politiker auch danach nicht mit Samthandschuhen anfassen wird. Entscheidende Frage für den Politiker: Bereichert die Kommunikation mit dieser Minderheit meine politische Aktivität, dass ich mich ihr dauerhaft stellen will? @chorherr und @michaelreimon haben sie wohl mit „ja“ beantwortet.</p>
<p>Strache ist ein gutes Gegenbeispiel, das dieser kritischen Minderheit ausweicht und den Fokus auf die Facebook-Fans legt. Der Widerstand ist hier geringer, der Anspruch an Entertainment (vs. Information) größer und auch die potentiell zu erreichende Zielgruppe ist größer.</p>
<p>Wie sieht es nun mit Werner Faymann aus? – Als Vertreter einer Großpartei in einem parteizentrierten politischen System ist es schon nicht leicht, einen Einzelauftritt zu verkaufen. Wenn das Ziel transparentes E-Government statt Wahlkampf ist, dann fehlt wiederum der andere Teil der Koalitionsregierung. Die Affinität zu Social Media nehmen einem Digital Immigrant die Natives nicht so schnell ab und es riecht alles noch frisch nach Wahlkampf. Die Ausgangssituation ist somit schwierig und schwer mit den genannten Beispieln vergleichbar &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von rokory</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-177</link>
		<dc:creator><![CDATA[rokory]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 20:32:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politx.at/?p=603#comment-177</guid>
		<description><![CDATA[Ich glaube, man sollte diese Frage nicht alleine auf &quot;das Internet&quot; oder &quot;Social Media&quot; beschränken. Politiker müssen in erster Linie ihre Politik verkaufen. Und Politik ist in der heutigen, komplizierten Zeit (Sinowatz schau oba!) oft ein sehr technisches Produkt.

Bei Auto-, Handy- oder Computer-Käufern gibt es im Grunde zwei Sorten: Bei den einen muss das Ding schön ausschauen, gut klingen und man muss problemlos den Zündschlüssel, Lautstärkeregler oder den Knopf zum Auswerfen der DVD finden. Die anderen studieren stundenlang Datenblätter, Vergleichstests, machen Probefahrten usw.

Und genau nach diesem Schema sollte Politik funktionieren. Da gibt es viele Wähler und Wählerinnen, die mit einfache, boulevardesken und mitunter auch populistischen &quot;Sagern&quot; zufrieden sind. Doch es gibt auch genügend Wähler und Wählerinnen, die sich für die Hintergründe wichtiger politischer Entscheidungen interessieren. Manch zunächst unverständliche Entscheidung wird plötzlich verständlich, wenn man die Grundlagen kennt. Und gerade diese Leute sind dann auch die wichtigen Meinungsmultiplikatoren.

In der Vergangenheit war es schwierig für Politiker, diese Hintergründe transparent zu machen. Im Fernsehen oder Radio stehen ihnen oft nur wenige Sekunden zur Verfügung. Gerade in Zeitungen gibt es manchmal die Möglichkeit, in einem Interview ausführlich Stellung zu nehmen, aber das auch nur selten. Auf aktuelle, tagespolitische Entwicklungen kann da kaum eingegangen werden. Einzig politische Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen standen als Möglichkeit zur Verfügung. Aber damit konnte man nur wenige Menschen bei relativ hohem Zeitaufwand erreichen.

Das Internet böte den Politikern die einzigartige Möglichkeit, genau diese Hintergründe zu erklären. In einem Blog könnte man zum Beispiel Studien verlinken, die als Entscheidungsgrundlage dienten. Gleichzeitig erklärt man kurz, welche Argument man wie bewertete. Sehr gut machen das zeitweise meiner Meinung nach @chorherr und @michelreimon. @matznetter fehlt ein Blog, um sein durchaus vorhandenes Potential besser auszuschöpfen. Potential hätte auch @siegilindenmayer, der sogar ein Blog hat.

Wenn ich mir hingegen den Facebook-Auftritt von Werner Faymann ansehe, so sehe ich viel zu viel belangloses. Mich interessiert nicht, wann er mit wem telefoniert hat. Ich will auch keinen Politiker, der besorgt ist oder meine Sorgen ernst nimmt. Ich will einen Politiker, der mich von meinen Sorgen befreit, indem er klare Botschaften aussendet und auch erklärt, warum er diese Botschaften aussendet. Nur so kann eine öffentliche Debatte in Gang gebracht werden. Und die ist für eine Repolitisierung der Gesellschaft dringen notwendig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, man sollte diese Frage nicht alleine auf &#8220;das Internet&#8221; oder &#8220;Social Media&#8221; beschränken. Politiker müssen in erster Linie ihre Politik verkaufen. Und Politik ist in der heutigen, komplizierten Zeit (Sinowatz schau oba!) oft ein sehr technisches Produkt.</p>
<p>Bei Auto-, Handy- oder Computer-Käufern gibt es im Grunde zwei Sorten: Bei den einen muss das Ding schön ausschauen, gut klingen und man muss problemlos den Zündschlüssel, Lautstärkeregler oder den Knopf zum Auswerfen der DVD finden. Die anderen studieren stundenlang Datenblätter, Vergleichstests, machen Probefahrten usw.</p>
<p>Und genau nach diesem Schema sollte Politik funktionieren. Da gibt es viele Wähler und Wählerinnen, die mit einfache, boulevardesken und mitunter auch populistischen &#8220;Sagern&#8221; zufrieden sind. Doch es gibt auch genügend Wähler und Wählerinnen, die sich für die Hintergründe wichtiger politischer Entscheidungen interessieren. Manch zunächst unverständliche Entscheidung wird plötzlich verständlich, wenn man die Grundlagen kennt. Und gerade diese Leute sind dann auch die wichtigen Meinungsmultiplikatoren.</p>
<p>In der Vergangenheit war es schwierig für Politiker, diese Hintergründe transparent zu machen. Im Fernsehen oder Radio stehen ihnen oft nur wenige Sekunden zur Verfügung. Gerade in Zeitungen gibt es manchmal die Möglichkeit, in einem Interview ausführlich Stellung zu nehmen, aber das auch nur selten. Auf aktuelle, tagespolitische Entwicklungen kann da kaum eingegangen werden. Einzig politische Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen standen als Möglichkeit zur Verfügung. Aber damit konnte man nur wenige Menschen bei relativ hohem Zeitaufwand erreichen.</p>
<p>Das Internet böte den Politikern die einzigartige Möglichkeit, genau diese Hintergründe zu erklären. In einem Blog könnte man zum Beispiel Studien verlinken, die als Entscheidungsgrundlage dienten. Gleichzeitig erklärt man kurz, welche Argument man wie bewertete. Sehr gut machen das zeitweise meiner Meinung nach @chorherr und @michelreimon. @matznetter fehlt ein Blog, um sein durchaus vorhandenes Potential besser auszuschöpfen. Potential hätte auch @siegilindenmayer, der sogar ein Blog hat.</p>
<p>Wenn ich mir hingegen den Facebook-Auftritt von Werner Faymann ansehe, so sehe ich viel zu viel belangloses. Mich interessiert nicht, wann er mit wem telefoniert hat. Ich will auch keinen Politiker, der besorgt ist oder meine Sorgen ernst nimmt. Ich will einen Politiker, der mich von meinen Sorgen befreit, indem er klare Botschaften aussendet und auch erklärt, warum er diese Botschaften aussendet. Nur so kann eine öffentliche Debatte in Gang gebracht werden. Und die ist für eine Repolitisierung der Gesellschaft dringen notwendig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von Thomas</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-176</link>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 20:27:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politx.at/?p=603#comment-176</guid>
		<description><![CDATA[Straches Facebookauftritt ist, was die Zielgruppenbedienung angeht eigentlich sehr gut, und was den quantitativen Erfolg betrifft unschlagbar. Sigi Maurer ist glaub ich jedenfalls zu nennen, Der Hannes Swoboda macht seine Sache auf Facebook auch nicht schlecht. Karl Öllinger und Werner Kogler sind auf Facebook super unterwegs, Peter Pilz und Harald Walser eigentlich auch, Und Klaus Werner-Lobo spielt imo sowieso in der Reimon-Liga :)

Ich versteh nicht, wieso bei der &quot;Web 2.0&quot;-Aktivität von Politikern soviel Wert auf Twitter gelegt wird, grad in Ö ist das Medium fast wurscht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Straches Facebookauftritt ist, was die Zielgruppenbedienung angeht eigentlich sehr gut, und was den quantitativen Erfolg betrifft unschlagbar. Sigi Maurer ist glaub ich jedenfalls zu nennen, Der Hannes Swoboda macht seine Sache auf Facebook auch nicht schlecht. Karl Öllinger und Werner Kogler sind auf Facebook super unterwegs, Peter Pilz und Harald Walser eigentlich auch, Und Klaus Werner-Lobo spielt imo sowieso in der Reimon-Liga <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich versteh nicht, wieso bei der &#8220;Web 2.0&#8243;-Aktivität von Politikern soviel Wert auf Twitter gelegt wird, grad in Ö ist das Medium fast wurscht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von Hans Arsenovic (@HansArsenovic)</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-175</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Arsenovic (@HansArsenovic)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:23:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politx.at/?p=603#comment-175</guid>
		<description><![CDATA[der godfather der österr. politikerinnen auf twitter ist @michelreimon - dann kommt lange nichts ;)
abgesehen von vielen grünen twitteranten (da ich nicht 100% objektiv bin möchte ich grüne nicht kommentieren) - gibts noch einige, wenige ;),  die das recht ordentlich machen:
@Matznetter : authentisch und sehr sympathisch
@stephan_petzner u. @heimolepuschitz : sehr viel privates, finde ich gut
@ElliKoestinger : stark im kommen....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der godfather der österr. politikerinnen auf twitter ist @michelreimon &#8211; dann kommt lange nichts <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
abgesehen von vielen grünen twitteranten (da ich nicht 100% objektiv bin möchte ich grüne nicht kommentieren) &#8211; gibts noch einige, wenige <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ,  die das recht ordentlich machen:<br />
@Matznetter : authentisch und sehr sympathisch<br />
@stephan_petzner u. @heimolepuschitz : sehr viel privates, finde ich gut<br />
@ElliKoestinger : stark im kommen&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gesucht: politische Social-Media-Leuchte von Ernst Michalek</title>
		<link>http://politx.at/2011/10/31/gesucht-politik-2-0/#comment-174</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Michalek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politx.at/?p=603#comment-174</guid>
		<description><![CDATA[Da fallen mir nur die &quot;üblichen Verdächtigen&quot; ein: @chorherr @michelreimon @matznetter @stefan_petzner @RegSprecher sind authentisch und gut. @HansArsenovic würd ich auch noch dazunehmen.
Leider haben IMHO viele Politiker den Kontakt zum &quot;Fußvolk&quot; völlig verloren, daher auch wenig Lust zur (echten) Kommunikation (die natürlich auch Konfrontation bedeuten kann, wie man aktuell auf Faymanns Facebook-Seite in den Kommentaren mitverfolgen kann).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da fallen mir nur die &#8220;üblichen Verdächtigen&#8221; ein: @chorherr @michelreimon @matznetter @stefan_petzner @RegSprecher sind authentisch und gut. @HansArsenovic würd ich auch noch dazunehmen.<br />
Leider haben IMHO viele Politiker den Kontakt zum &#8220;Fußvolk&#8221; völlig verloren, daher auch wenig Lust zur (echten) Kommunikation (die natürlich auch Konfrontation bedeuten kann, wie man aktuell auf Faymanns Facebook-Seite in den Kommentaren mitverfolgen kann).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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